Demo am Sonntag, den 6. Januar 2019, um 18:00 Uhr am Stadtbrunnen in Cottbus

      Demo am Sonntag, den 6. Januar 2019, um 18:00 Uhr am Stadtbrunnen in Cottbus



      NACH DER SILVESTERNACHT: MESSERATTACKEN DURCH SCHUTZSUCHENDE SIND IM BRENNPUNKT COTTBUS KEIN EINZELFALL

      Zum wiederholten Mal wurde in Cottbus ein Einheimischer mutmaßlich von einem Migranten mit einem Messer niedergestochen. Doch für einige Politiker, Journalisten und linke Gruppen wurde das eigentliche Verbrechen von der Presseabteilung der Stadt Cottbus begangen.

      Nach der Messerattacke auf einen 28-Jährigen in der Silvesternacht in Cottbus fahndet die Polizei weiter nach dem Täter. Es handele sich nach bisherigen Ermittlungen um einen Ausländer, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Süd erklärte.

      Das 28-jährige Opfer habe vor dem Angriff zunächst erfolgreich einen Streit geschlichtet. Wenig später habe der Täter unvermittelt auf den Einheimischen eingestochen. Rettungskräfte brachten ihn mit mehreren Stichverletzungen im Rücken, Oberarm und Oberschenke ins Krankenhaus.

      Bereits wenige Stunden zuvor schlugen und traten etwa ein Dutzend Ausländer auf vier Deutsche im Alter zwischen 18 und 26 Jahren in der Cottbuser Innenstadt ein. Rettungskräfte mussten die Verletzten ambulant versorgen. Bevor die Täter flüchteten, raubten sie einem 20-Jährigen noch dessen Rucksack.

      Messerattacken durch vorgeblich Schutzsuchende sind nur die Spitze alltäglicher Gewalt und Gewaltandrohung (vgl. Leserbrief Märkischer Bote). Und doch sind selbst sie in Cottbus kein Einzelfall. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Einheimische oder zu bewaffneten Auseinandersetzungen von Einwanderern untereinander.

      Im Mai 2017 endete ein Junggesellenabschied für fünf deutsche Männer im Alter von 28 bis 33 Jahren mit Schnitt- und Stichverletzungen im Krankenhaus, nachdem sie von einer Gruppe Syrer mit Messern angegriffen wurden.

      Schon damals kündigte Oberbürgermeister Kelch (CDU) an, man werde nun „nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“. Verbessert hatte sich die Lage in der Stadt jedoch nicht. Im Gegenteil.

      Januar 2018 attackierten zwei 15 und 16 Jahre alte Syrer einen 16-jährigen Cottbuser an einer Haltestelle vor dem Einkaufscenter Blechen-Carré mit einem Messer. Der Schüler erlitt Schnittverletzungen an Hand, Bein und im Gesicht.

      Nur wenige Tage zuvor war ein Ehepaar von einer Gruppe junger Syrer vor demselben Einkaufscenter angegriffen und mit einem Messer bedroht worden. Sie hatten von der Frau verlangt, ihnen Respekt zu bezeugen.

      Unter dem Eindruck unserer Proteste verkündete die Landespolitik hektisch einen zeitweiligen „Zuweisungsstopp“. Mehr Polizeistreifen wurden eingesetzt, um die Situation zumindest kurzfristig zu entschärfen, eine Alkoholverbotszone in der Innenstadt eingerichtet und 30 Stellen für neue Sozialarbeiter versprochen, die heute - ein Jahr später - noch immer nicht vollständig besetzt sind.

      Im Juni 2018 hielten eine Vielzahl von bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Afghanen, Syrern und Tschetschenen „alle verfügbaren Einsatzkräfte“ und Rettungspersonal in Atem. Drei Afghanen wurden im Gesicht verletzt. Ein Tschetschene erlitt eine Stichverletzung im Rippenbereich, zwei weitere Tschetschenen Prellungen und Kopfverletzungen.

      Die Verletzten wurden zur medizinischen Versorgung ins Carl-Thiem-Klinikum gebracht. Dort soll es dann erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Dabei habe ein Tschetschene mit einem Feuerlöscher gegen den Kopf eines Afghanen geschlagen.

      Im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen durchsuchte die Polizei eine Asylbewerberunterkunft. Dabei wurden unter anderem "Golfschläger, massive Holzlatten, Fahrradschlösser sowie weitere gefährliche Gegenstände" sichergestellt, die zum Teil am Vortag als Schlagwerkzeuge genutzt und in einem Verstecken deponiert worden waren.

      Im August 2018 wurde die Polizei zu einer Auseinandersetzung im Cottbuser Puschkin-Park gerufen. Mehrere „südländische“ Personen sollen sich dort eine körperliche Auseinandersetzung geliefert haben. Als die Beamten vor Ort eintrafen, fanden sie nur noch einen 21-jährigen Syrer vor, der leichte Schnittverletzungen am Oberkörper aufwies. Angaben zum Vorfall wollte er nicht machen.

      Ebenfalls im August 2018 stellten Beamte bei einer Polizeikontrolle auf dem Berliner Platz bei einem 21-jährigen Syrer Drogen und ein abgeschraubtes Tischbein fest. Ein weiterer 21-jähriger Syrer hatte zwei Rasiermesser, ein mit Rasierklingen selbst gebautes Messer, eine Nahkampfschlag- und stichwaffe, eine zweiteilige Türkette sowie ein Tischbein dabei. Er beleidigte die Polizisten fortwährend. Ein 15 Jahre alter jugendlicher Intensivtäter aus Syrien war mit einem Cuttermesser bewaffnet.

      Der Minderjährige erhielt einen Platzverweis und wurde seiner Mutter übergeben. Die beiden anderen Asylbewerber mussten zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden, wo sie weiter randalierten.

      Cottbus hat sich in Folge der illegalen Masseneinwanderung zum Brennpunkt entwickelt. In nur zwei Jahren haben sich von Einwanderern verübten Straftaten wie Bedrohung, Raub, Nötigung und Körperverletzung verzehnfacht. [9] Keine Stadt in Brandenburg hat so viele „Flüchtlinge“ aufgenommen wie Cottbus. Inzwischen leben 15 Prozent aller in Brandenburg registrierten Einwanderer in der Stadt. Entsprechend groß sind die Probleme.

      „Nach wie vor haben wir in Cottbus im Abgleich mit den Vorjahren ein relativ hohes Niveau von Straftaten, die durch Geflüchtete und Asylbewerber begangen werden. Das betrifft unter anderem die Gewaltkriminalität. Das kann uns auch im Jahr 2018 nicht befriedigen“, erklärte das Polizeipräsidium Land Brandenburg im Dezember in einem Jahresrückblick des rbb.

      Im Herbst finden Landtagswahlen in Brandenburg statt. Die AfD wäre in Cottbus nach einer Umfrage von infratest dimap im Auftrag des rbb mit 30 Prozent mit großem Abstand stärkste Kraft. Wohl auch deshalb fiel die eilig noch am Abend des 1. Januar 2019 von der Stadt Cottbus veröffentlichte Pressemitteilung zur Messerattacke in der Silvesternacht so „drastisch“ aus und ruft nun eine überregionale Berichterstattung hervor.

      Für einige Politiker, Journalisten und linke Gruppen sitzt der Haupttäter der Silvesternacht in der Pressestelle der Stadt. Nicht die wiederholten bewaffneten Übergriffe sorgt für ihre Empörung, sondern eine Pressemitteilung, die eine diese Taten thematisiert.

      Das Muster ist bekannt. Wer vorher warnt, dem wirft man vor, Vorurteile zu haben. Wer die Gewalt thematisiert, nachdem sie geschehen ist, der instrumentalisiert. So soll jede ehrliche Diskussion darüber, wie wir in unserer Heimat leben wollen, tabuisiert werden. Wer das ändern will, braucht Mut und muss zum Protest auf die Straße.

      "Wer Gastrecht missbraucht, hat Gastrecht verwirkt" (Sahra Wagenknecht)