Die sogenannten Altparteien fangen an zu zittern

    Schon gewusst…?

      Die sogenannten Altparteien fangen an zu zittern

      Bremer Politikwissenschaftler Lothar Probst zum Handelsblatt (es geht um die anstehenden Wahlen in Mitteldeutschland):

      Man wird immer nur einen kleineren Teil von der AfD zurückgewinnen können. Die AfD hat sich, vor allem in Ostdeutschland, längst eine Stammwählerschaft zugelegt, die nicht aus Protest, sondern aus Überzeugung die AfD wählt. Diese Wähler teilen die inhaltlichen Positionen der AfD und wollen, dass die Politik in Deutschland eine grundsätzlich andere Richtung einschlägt.Dagegen stemmen sich die anderen Parteien mit warnenden Worten – in der Hoffnung, dass sich viele Bürger nicht von den Parolen der Rechten einfangen lassen.

      Warnende Worte:

      stellvertretende Bundesvorsitzende des CDU-Sozialflügels (CDA), Christian Bäumler:

      Wir müssen ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen die Rechtspopulisten zu bilden. Die politischen Parteien, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, müssen mit der organisierten Zivilgesellschaft über die Gefahren rechtsextremer Strömungen aufklären und Position beziehen. Dabei seien sowohl die Gewerkschaften als auch die Unternehmen gefordert. Es geht hier auch um den Wirtschaftsstandort Deutschland.

      Linkspartei, Bernd Riexinger:

      Ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen rechts ist natürlich geboten. Ich würde mir nur wünschen, dass dieses Bündnis nicht erst als Koalitionsdebatte nach vergeigten Wahlen stattfindet. Wem es ernst ist, mit dem Einsatz gegen rechts, der muss hier und heute klar Position beziehen.

      Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek:

      Die AfD als das zu benennen, was sie ist: eine nationalradikale Politsekte, deren Geschäftsmodell es ist, die Ängste von Menschen auszubeuten. Alle demokratischen Parteien sollten untereinander im Prinzip koalitionsfähig sein. (natürlich sind nur die sogenannten Altparteien gemeint)

      Quelle: handelsblatt.com/